Antworten zu Ihrem Heil- und Kostenplan

Haben Sie Fragen zu Ihrem Heil- und Kostenplan bezüglich Ihrer Implantat-Behandlung? Wir beantworten die am häufigsten gestellten Fragen zu den Leistungen der Implantat-Gebührenziffern (GOZ):

Implantatbezogene Analyse (GOZ 9000):
Kieferknochen und Zahnfleisch werden untersucht, vermessen und geröntgt. Abgeklärt wird, unter welchen Voraussetzungen eine Implantation möglich ist und die Art und Größe des Implantates wird bestimmt.

Navigationsschablone (GOZ 9005):
Kunststoffschiene, die bei der Implantation als Führungshilfe auf dem Kiefer fixiert wird. Exakt ausgerichtete Führungshülsen in dieser Schiene (Schablone) helfen dem Operateur bei der dreidimensionalen Ausrichtung seiner Arbeitsinstrumente und der Implantate.

Implantatinsertion (GOZ 9010):
Präparation einer Kavität im Kiefer und Verschraubung des Implantates darin. Der Knochen ist nur gering mit Nerven versorgt und dadurch nicht übermäßig schmerzempfindlich. Bei einer wenig aufwendigen Implantation sind geringere Schmerzen zu erwarten, als nach einer Zahnextraktion.

Sinusbodenelevation (GOZ 9110 / 9120):
Der Sinusboden ist die untere knöcherne Begrenzung der Nasennebenhöhle. Diesen Kieferhöhlenboden kann man bei zu geringem Kieferknochen nach oben anheben, um längere und damit stabilere Implantate im Oberkieferseitenzahnbereich einbringen zu können.

Bonesplitting (GOZ 9130):
Knochen ist mit weniger Nerven durchzogen, als Weichgewebe. Deshalb reagiert Knochen auf Manipulationen auch weniger schmerzhaft. Die zweite gute Nachricht ist, Knochen lässt sich von einem erfahrenen Operateur ähnlich gut bearbeiten, wie Weichholz. Knochen kann man spreizen und auseinanderdrücken (Bonesplitting), um damit mehr Volumen für ein stabiles Implantat Lager zu erhalten.

Augmentation (GOZ 9100):
Aufbau des Kieferknochens mit eigenem Knochen (z. B. Bohrspäne) oder Knochenersatzmaterial, wobei dem eigenen Knochen stets der Vorzug zu geben ist.

Knochengewinnung (GOZ 9090):
Für einen Aufbau des Kieferknochens mit körpereigenem Knochenmaterial, nimmt man Knochenspäne und kleine Knochenstücke, die bei der Kavitätenaufbereitung und bei der Arbeit zur Implantation gewonnen und gesammelt werden können.

Freilegung (GOZ 9040):
Implantate, die auf Höhe des Knochenniveaus enden (Bonelevel-Implantate), sind normalerweise während der Ruhephase komplett mit Zahnfleisch bedeckt. Vor der prothetischen Versorgung muss ein Zugang durch die Schleimhaut zu diesen Implantaten geschaffen werden. Bei Implantaten, die bis zum Zahnfleischniveau reichen (Tissuelevel-Implantate), kann man sich diesen Eingriff ersparen.


Informationen


Zahnarzt Bonn - Dr. Iris Sonneborn & Dr. Michael Tapella - Dr. Iris Sonneborn & Dr. Michael Tapella in BonnZahnarzt Bonn - Dr. Iris Sonneborn & Dr. Michael Tapella - Dr. Iris Sonneborn & Dr. Michael Tapella in Bonn